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Veranstaltungen

Workshop "Grundprinzipien und Gesprächsführung in der Sexualtherapie"

 

Workshop "Einblicke in die systemische Sexualtherapie: Auftragsklärung und Interventionen"

 

8. ISG-Expertentag am 4. und 5.11.2016

 

Veranstalter: ISG e.V. (www.isg-info.de)

Stand: 06.06.2016

Neuigkeiten

Welchen Einfluss haben unsere Gedanken auf die Sexualität?

 

Eine portugiesische Studie ging der Frage nach, welche Rolle automatische Gedanken für die sexuelle Funktionsfähigkeit spielen. Das Forscherteam befragte 324 hetero- und homosexuelle Frauen und Männer. Eine Hälfte der Befragten litt unser sexuellen Problemen, die andere Hälfte nicht.
Als wesentliches Ergebnis fanden die Autoren, dass Männer und Frauen, die unter sexuellen Beschwerden litten, signifikant häufiger negative automatische Gedanken und gleichzeitig weniger erotische Gedanken während des Sexualaktes berichteten als Personen ohne sexuelle Probleme. Dies fand sich unabhängig von der sexuellen Orientierung der Befragten.
Unklar bleibt dabei, ob die negativen automatischen Gedanken die Entstehung und Aufrechterhaltung einer sexuellen Störung begünstigen oder sich in Folge einer solchen entwickeln und verstärken. Ein sich gegenseitig verstärkender Mechanismus erscheint plausibel.
Im Rahmen der Sexualtherapie kann es hilfreich sein, negative Kognitionen zu identifizieren und zu bearbeiten sowie zu lernen, den Fokus während der sexuellen Aktivität wieder mehr auf die erotischen Aspekte des Zusammenseins zu lenken.

 

Peixoto, M.M. & Nobre, P. (2016).  Automatic Thoughts During Sexual Activity, Distressing Sexual Symptoms, and Sexual Orientation: Findings from a Web Survey. Sex Marital Ther, 16:1-19. [Epub ahead of print]